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Sie haben Fragen zum Familienrecht oder benötigen eine Beratung? Ehevertrag, Heirat, Trennung, Scheidung, Unterhalt, Umgangsrecht, Sorgerecht, Nichteheliche Lebensgemeinschaften, Vermögensauseinandersetzung und der Versorgungsausgleich sind die vielfältigen Themen im Familienrecht.

Sie haben Fragen zum Familienrecht oder benötigen eine Beratung? Natascha Kunze ist Anwältin für Familienrecht in Köln und berät Sie kompetent und zuverlässig.

Rufen Sie uns an: 0221 272348-0

Trennung und Scheidung

Von Beginn der Trennungsphase bis zum Abschluss aller zu regelnden Punkte stehen wir Ihnen zur Seite. In unserer Kanzlei beraten wir Sie umfassend rund um das Thema Trennung und Scheidung.

Grundsätzlich muss eine Ehe im rechtlichen Sinne als gescheitert gelten, damit sie geschieden werden kann. Dies ist der Fall, wenn

  • die Eheleute seit einem Jahr getrennt leben und beide eine Scheidung möchten.
  • die Ehegatten seit einem Jahr getrennt leben, nur einer die Scheidung möchte und Gründe vorliegen, die eine gescheiterte Ehe annehmen lassen.
  • die Eheleute seit drei Jahren getrennt leben.
  • die Fortsetzung der Ehe für einen der Partner unzumutbar ist (zum Beispiel wegen häuslicher Gewalt).

Das Scheidungsverfahren läuft unabhängig von anderen Verfahren, wie zum Beispiel Zugewinn- und Vermögensausgleich oder Sorge- und Umgangsrecht. Man kann sich also scheiden lassen, ohne dass diese Fragen geklärt sind. Um einen Scheidungsantrag für Sie zu stellen, benötigen wir Ihre Heiratsurkunde und die Geburtsurkunden der gemeinsamen Kinder als Kopie.

Online-Scheidung

Wir unterstützen Sie, Ihre Scheidung schnell und unbürokratisch in die Wege zu leiten. Damit wir den Antrag auf Scheidung für Sie beim zuständigen Familiengericht einreichen können, füllen Sie bitte das Online-Scheidungsformular aus.

Jeden Schriftsatz, den wir an das Gericht versenden, erhalten Sie in Kopie. Wir benötigen Kopien Ihrer Heiratsurkunde und der Geburtsurkunden Ihrer gemeinschaftlichen Kinder, zunächst als PDF-Dateien.

Unterhalt

Wir unterstützen Sie bei der Klärung, ob Sie oder Ihre Kinder Unterhaltsansprüche (Familienunterhalt, Trennungsunterhalt, nachehelicher Ehegattenunterhalt, sonstiger Verwandtenunterhalt und Kindesunterhalt) haben.

Ebenso klären wir die Frage, ob Sie zu einer Unterhaltszahlung verpflichtet sind. Auch die Fragen der Rückforderung von zu Unrecht gezahltem Unterhalt und die Abänderung von Unterhaltstiteln unterstützen wir Sie.

Kindesunterhalt ist demjenigen zu zahlen, der die minderjährigen Kinder betreut. Als Richtlinie für die Höhe des Kindesunterhalts gilt die Düsseldorfer Tabelle.

In jedem Fall beraten wir Sie individuell. Gerne setzen wir Forderungen für Sie durch oder wehren uns entsprechend dagegen.

Um den Unterhalt berechnen zu können, benötigen wir genaue Auskunft über die Vermögensverhältnisse desjenigen, der den Unterhalt voraussichtlich zahlen soll.

Zur Auskunft über die Vermögensverhältnisse gehören vor allem folgende Unterlagen:

  • Die letzten 12 Gehaltsabrechnungen (bei nicht selbstständiger Arbeit)
  • Abgaben über berufsbedingte Aufwendungen wie zum Beispiel Entfernung zum Arbeitsplatz (bei nicht selbstständiger Arbeit)
  • Aktuellen Einkommenssteuerbescheid und die dazugehörige Erklärung
  • Abgaben über Einkünfte aus Vermögen (zum Beispiel Zinsen, Dividenden)
  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
  • Abgaben über Belastungen (zum Beispiel Kredite, Altersvorsorge, Lebensversicherung)

Link zu: Upload-Formular Unterhalt

Ehevertrag und Scheidungsfolgenvergleiche

Ob vor der Eheschließung oder auch während der Ehe, jederzeit können Vereinbarungen zwischen Eheleuten getroffen werden. Damit diese Vereinbarung rechtswirksam wird, halten viele Eheleute sie in einem Ehevertrag fest. Meist geht es dann um Themen, die erst im Falle einer Scheidung relevant werden, wie der Güterstand, der Versorgungsausgleich oder Unterhaltsfragen.

Um einen Ehevertrag oder einen Scheidungsfolgenvergleich so zu gestalten, dass er die Interessen beider Partner widerspiegelt und auch verstanden wird, ist es sinnvoll, sich anwaltlich beraten zu lassen. So können Regelungslücken und Missverständnisse vermieden und Möglichkeiten der Vertragsgestaltung aufgezeigt werden.

Wir beraten Sie gerne und erarbeiten mit Ihnen einen für Sie passenden Vertrag oder prüfen einen bereits fertigen Vertrag für Sie. Eine notarielle Beurkundung geben wir gerne für Sie in Auftrag und helfen Ihnen bei der Terminvereinbarung oder lassen für Sie den Scheidungsfolgenvergleich bei Gericht protokollieren.

Zugewinnausgleich und Vermögensausgleich

Ehepaare, die keine vertragliche Regelung getroffen haben, leben in der Zugewinngemeinschaft. Das bedeutet, dass im Fall einer Scheidung das hinzugewonnene Vermögen beider Partner geteilt wird, um einen Ausgleich zu schaffen. Eine schwierige Frage ist jedoch oft: Was genau ist das hinzugewonnene Vermögen?

Um dies genau bestimmen zu können, muss klargestellt werden, welcher Partner wie viel Vermögen vor der Ehe hatte und wie viel er jetzt hat. Der Stichtag ist die Beendigung der Ehezeit, also das Zustellungsdatum des Scheidungsantrags.

Wir helfen Ihnen gerne, eine Aufstellung Ihres für den Zugewinn relevanten Vermögens anzufertigen. Dazu benötigen wir genaue Angaben wie zum Beispiel den exakten Kontostand Ihrer Konten, bestehender Forderungen gegen Dritte, Immobilien, Forderungen aus Lebensversicherungen oder Angaben über Schulden.

Nichteheliche Lebensgemeinschaft

Eine nichteheliche Lebensgemeinschaft besteht, wenn zwei Menschen zusammenleben und eine Beziehung führen, die auf Dauer angelegt ist, ohne dabei verheiratet zu sein.

Aus einer solchen nichtehelichen Lebensgemeinschaft entstehen für die Partner zunächst keinerlei Rechte und Pflichten. Um trotzdem vor dem Gesetz in irgendeiner Form zusammenzugehören und verbunden zu sein, können die Partner vertragliche Vereinbarungen treffen.

Häufig werden darin Dinge geregelt wie Vollmachten im Krankheitsfall oder Eigentumsaufteilung nach der Trennung. Wenn Sie über einen solchen Vertrag nachdenken, wenden Sie sich gerne an uns.

Sorgerecht und Umgangsrecht

Verheirateten Eltern steht grundsätzlich ein gemeinsames Sorgerecht zu. Bei nicht miteinander verheirateten Eltern ist zunächst die Mutter alleine sorgeberechtigt. Die Eltern können jedoch jederzeit erklären, dass sie gemeinsam für das Kind sorgen möchten. Diese Erklärung kann schon vor der Geburt des Kindes abgegeben werden. Stimmt die Mutter dieser Sorgeerklärung nicht zu, kann der Vater beantragen, dass die elterliche Sorge beiden Elternteilen zugesprochen werden wird.

Häufig ist es nach einer Trennung nicht leicht, für den Umgang eine Lösung zu finden, mit der alle Beteiligten zufrieden sind. Wir helfen Ihnen, in der neuen Lebenssituation ein an den Kindern und Eltern orientiertes Umgangsmodell zu erarbeiten. Hierbei beachten wir unterschiedliche Lebensführungen genauso wie verschiedene Erziehungsziele der Eltern und die Entwicklungsbedürfnisse der Kinder.

Auch bei den Sonderfällen begleiteter Umgang und Umgangsausschluss unterstützen wir Sie ebenso wie bei Kontakten mit dem Jugendamt oder bei anstehenden familienpsychologischen Gutachten.

Wir beraten Sie individuell und erarbeiten mit Ihnen gemeinsam eine geeignete Lösung für alle sorge- und umgangsrechtlichen Fragen.

Mediator Familienrecht

Wir klären mit Ihnen die Frage, ob Mediation helfen kann, für die oft komplexen Konfliktsituationen Lösungen zu entwickeln, die für die Beteiligten akzeptabel sind.

Es gibt verschiedene Alternativen für Konfliktsituationen

  • Sie treffen alle Entscheidungen ohne externe Hilfe.
  • Sie lassen sich rechtsanwaltlich vertreten und haben damit einen Interessenvertreter an Ihrer Seite.
  • Sie gehen in die Mediation und haben das Verfahren selbst in der Hand. Trotzdem kann ein Beratungsanwalt die Beteiligten nach Absprache unterstützen.

Als Mediatorin (Link zu Rechtsbereiche/Mediation) vermittle ich außergerichtlich in familienrechtlichen Belangen. Auch bei Auseinandersetzung zwischen Gesellschaftern, Geschäftsführern und Beiräten bin ich als Konfliktmanagerin tätig.

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